Kurze Beschreibung

Das Krankenhaus La Mascota di Managua ist zurzeit das nationale Referenzzentrum für Kinderheilkunde in Nicaragua. Es war das erste Krankenhaus, mit dem im Jahre 1985 AMCA das Programm zur solidarischen Kooperation mit Mittelamerika begann. Damals gab es im gesamten Land praktisch keine Krebsbehandlungen für Kinder. Aus diesem Grund entschloss sich AMCA, die Kräfte zu bündeln und in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Kinderklinik in Monza, das Wissen, die Technologien und die notwendigen Mittel zum Aufbau der ersten hämatologisch-onkologischen Abteilung bereitzustellen. Bis dahin konnten nur diejenigen wenigen Kinder auf Heilung hoffen, die sich den Luxus einer Behandlung in Costarica oder den USA leisten konnten. Heute haben wir erreicht, dass landesweit fast 60% der Tumorerkrankungen bei Kindern geheilt werden.

Ein paar Zahlen

Das La Mascota-Krankenhaus verfügt über 15 pediatrische Fachrichtungen, 270 Betten, 15 Beratungsstellen und vier Operationssäle. Es ist für die circa zwei Millionen Kinder im Alter von unter 14 Jahren da und deckt damit das gesamte Staatsgebiet ab. Seit dem Jahr 2000 sind im Krankenhaus im Schnitt 13.000 Kinder jährlich eingeliefert worden. Die Ambulanzen und Beratungsstellen behandeln durchschnittlich 16.000 Kinder im Jahr, von denen 4.000 Kinder geplanten oder notfallmäßigen chirurgischen Eingriffen unterzogen werden.

Sottoprogetti

Laboratorien

Viele der Infektionen, die bei den Patienten im Krankenhaus festgestellt werden, sind gefährlich. Bis vor kurzem hat die unausreichende Ausstattung des Labors dazu geführt, dass Sensiblitätstests zur Feststellung der Ursachen einer bestimmten pathologischen Erscheinung nicht durchführbar waren. Dieser schwerwiegende Mangel zwang die Ärzte des Krankenhauses dazu, Breitspektrumantibiotika zu verschreiben und sich allein auf Empirie und klinisches Wissen zu verlassen. Diese Situation führte zu einem nicht kontrollierten und inadäquaten Einsatz der Antibiotika, wodurch schwere Resistenzen bei den Bakterien verursacht wurden. Diese Resistenzen können auf den Verlauf der Krankheit Einfluss nehmen und sogar zum Tod des Patienten führen.

Zwischen 2008 und 2010 hat AMCA die Renovierung der Räumlichkeiten des mikrobiologischen Labors, der Blutabnahme und Blutbank finanziert. Es wurde außerdem neue Ausstattung angekauft, und es wird jedes Jahr für die notwendigen Reagenzien gesorgt, sodass die Infektionen durch einen vernünftigen Einsatz von Antibiotika kontrolliert werden.

Humanisierung der hämatologisch-onkologischen Behandlung

Die kleinen Patienten auf der Onkologie und ihre Familienangehörigen müssen Schwierigkeiten bewältigen, die mit dem langen Krankenhausaufenthalt verbunden sind: Sie können lange nicht zur Schule gehen, sind von Familie und Freunden weit entfernt, ihre Mobilität ist eingeschränkt, sie erleiden die Schmerzen chronischer Krankheiten, erhalten oft Palliativbehandlungen usw.

Das Projekt zur Humanisierung wurde 2012 mit dem Ziel begonnen, die Kommunikation zwischen dem Gesundheitspersonal, dem Patienten und seiner Familie zu erleichtern und letzteren eine adäquate Unterstützung im Umgang mit der Krankheit und dem langen Krankenhausaufenthalt zu bieten. Zu diesem Zweck führt das Projekt auf der hämatologisch-onkologischen Abteilung verschiedene sozio-therapeutische Aktivitäten ein (Selbsthilfegruppen für Eltern, Einzelgespräche, Unterhaltungsprogramme für die Kinder, nicht-pharmazeutische Palliativbehandlungen etc.), die von einem Sozialarbeiter koordiniert werden.

Medikamente für das Krankenhaus

Die Versorgung mit Medikamenten ist nicht nur für La Mascota schwierig, sondern für alle anderen öffentlichen Krankenhäuser in Nicaragua. Die Liste an Basis-Medikamenten, die vom Gesundheitsministerium ausgegeben wird, ist keinesfalls ausreichend, um den Bedürfnissen an Antibiotika, Medikamenten für chronische Krankheiten und medizinischen Material (Spritzen, Katheter etc.) gerecht zu werden. Infektionserkrankungen (Lungenentzündung, Bauchfellentzündung, Blinddarmentzündung, Blutvergiftung bei Neugeborenen, Hirnhautentzündung, infektiöser Durchfall etc.) und chronische Erkrankunge (Tumore, Lupus erythematodes, HIV, Nierenerkrankungen) sind die häufigsten Krankheiten, zu deren Behandlung der größte Mangel an Medikamenten herrscht. Dank der Übersendung unserer Unterstützung (ca. 20.000 CHF jedes Jahr, seit 2000) ist es möglich, einen Teil der fehlenden Medikamente zu kaufen. Dieses Projekt kommt den Kindern zugute, die teils über lange Zeiträume hinweg im Krankenhaus stationiert sind, und ihren Familien, von denen fast keine in der Lage wäre, für die Kosten eines spezialisierten Medikaments aufzukommen.

Palliative Therapie

Seit ihrer Gründung im Jahr 1986 hat sich die Kinderkrebsabteilung des Krankenhauses der Herausforderung stellen müssen, Kinder zu behandeln, die aufgrund verspäteter Diagnosen an Tumorerkrankungen in fortgeschrittenem Stadium leiden. Die Untersuchungen der Abteilung haben gezeigt, dass sich fast 60 % der neudiagnostizierten soliden Tumoren zum Zeitpunkt der Einlieferung des Patienten im Krankenhaus bereits in weit fortgeschrittenem Stadium befinden. In diesem Zusammenhang stellt die Anwendung von Palliativtherapien einen wesentlichen Bestandteil einer ganzheitlichen Auffassung der Behandlung der kleinen Patienten dar. Leider ist es bisher noch nicht möglich gewesen, aufgrund der mangelnden Ausbildung des Personals wie auch wegen fehlender wesentlicher Medikamente für die Palliativbehandlung, sich umfassend und zufriedenstellend den jungen Patienten zu widmen. Von 2015 an wird das von AMCA in Zusammenarbeit mit Médecins du Monde-Suisse unterstützte Projekt die notwendige Finanzierung der Ausbildung des Personals und den Erwerb von Medikamenten sicherstellen.

Hämatologisch-onkologische Abteilung

Seit 1985 ist die hämatologisch-onkologische Abteilung für die Behandlung der krebskranken Kinder aus ganz Nicaragua verantwortlich. Jedes Jahr werden ungefähr 300 an Tumor erkrankte Patienten im Kindesalter aufgenommen. Die Familien der zu behandelnden Kinder können sich die Therapie dieser Krankheiten finanziell nicht leisten. Denn die meisten der Familien kommen aus sehr entlegenen Landesteilen, mit äußerst beschränkten wirtschaftlichen Möglichkeiten, ohne medizinische Versorgung für Kinder und nur erschwerten Reisemöglichkeiten. Die Patenschaften unterstützen nicht nur bei der Finanzierung der Therapien der Kinder, sondern sie helfen auch den Familien. Ein Teil der Patenschafts-Beiträge geht nämlich in einen Fonds, der eigens für die Unterstützung der Familien vorgesehen ist und unter anderem die Reise- und Unterbringungskosten in einem hotelito in der Nähe des Krankenhauses abdeckt. Diese Einrichtung ermöglicht es den Eltern, nach Managua zu reisen und in der Hauptstadt zu übernachten, um bei ihren Kindern zu bleiben, ohne dafür die Kosten direkt tragen zu müssen. Überdies ist im Patenschafts-Beitrag ein kleiner Teil inbegriffen, der zur Unterstützung der Aus- und Weiterbildung der Ärzte und Pfleger auf der Abteilung vorgesehen ist.

Padrinati

Con un contributo annuale di Fr. 1'000.- si sostengono le cure di un bambino ammalato di tumore presso l’ospedale La Mascota.

Il 30% del contributo di padrinato è diretto al “Fondo famiglie” che è gestito dall’Associazione dei genitori dei bambini e che contribuisce alle spese di viaggio, alloggio e vitto delle famiglie che accompagnano i bimbi all’ospedale pedriatico La Mascota per i trattamenti o i cicli di chemioterapia. Il 20% è dedicato al lavoro di assistenza sociale alle famiglie; queste attività di sostegno delle famiglie hanno come obiettivo di evitare l’abbandono delle cure e offrono un appoggio all’organizzazione della famiglia durante le cure oncologiche. Il 50% del contributo è diretto alle cure mediche, medicamenti, esami di laboratorio, esami radiologici, chemioterapia, etc.

Cure mediche

50%

Fondo famiglie

30%

Assistenza sociale

20%

I contributi versati alle organizzazioni di pubblica utilità sono deducibili dalle imposte nella maggioranza dei cantoni e all’estero. Consultare i dettagli presso i servizi locali delle contribuzioni. La nostra Associazione ha ricevuto il riconoscimento di pubblica utilità dal Consiglio di Stato del Cantone Ticino in data 22.11.1989. Alla fine di ogni anno vi spediremo un attestato di donazione.
Per i versamenti singoli dei padrinati non invieremo un ringraziamento, se non espressamente richiesto.Vorremmo così operare un risparmio sulle spese postali. Grazie per la comprensione!


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