“Unser Ziel ist es, Möglichkeiten und Aktionsräume zu eröffnen, um eine harmonische, solidarische und gerechte soziale Entwicklung dort zu fördern, wo Ungleichgewichte bestehen oder bestanden haben, die zu Armut und Ungerechtigkeit führen.”

Die Assoziation für medizinische Hilfe in Mittelamerika, AMCA, wurde im August 1985 gegründet. Es haben sich damals ungefähr 30 Ärzte, einige Verbände und verschiedene Solidaritätsassoziationen zusammengeschlossen. Anfänglich haben sich die Projekte auf Nicaragua beschränkt. Es war die Zeit der größten Offensiven der Contras, die von der CIA finanziert und angeführt wurden. Die Schweizer Innenpolitik hat diese Vorgänge in Nicaragua damals aus dem Blickwinkel der internationalen Bipolarität gesehen, und auf unsere Regierung wurde seitens der amerikanischen Botschaft in Bern Druck ausgeübt, dass die Hilfsprojekte ausgesetzt wurden.

Heute ist Mittelamerika aufgrund des Ende des Kalten Krieges nicht mehr Gegenstand politischer und ideologischer Diskussionen, jedoch immer noch eine der ärmsten Regionen Amerikas. Mit der Hilfe wohlhabender Nationen und den angemessenen Projektmitteln können Epidemien verhindert, Armut gemildert, Arbeitsperspektiven eröffnet und die Autonomie jedes Einzelnen befördert werden. Aus diesen Gründen unterstützt AMCA eine als Solidarität verstandene Zusammenarbeit. Unser Ziel ist es, Möglichkeiten und Aktionsräume zu eröffnen, um eine harmonische, solidarische und gerechte soziale Entwicklung dort zu fördern, wo Ungleichgewichte bestehen oder bestanden haben, die zu Armut und Ungerechtigkeit führen.

AMCA unterstützt mit den medizinischen und sozialen Projekten die schwächsten Gesellschaftsschichten und insbesondere Frauen und Kinder. Der freie Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung steht immer im Vordergrund, da es sich hierbei um ein grundlegendes Recht von Kindern und Erwachsenen handelt, das außerdem den Entwicklungsstand eines Landes erkennen lässt.

Wir glauben, dass wir dank der Beiträge aller – von Spendern, Mitarbeitern, Partnern, Freiwilligen – unser Ziel erreicht haben. Aber wir wissen auch, dass noch viel zu tun ist, und deswegen werden wir nicht müde, um Unterstützung und Spenden zu werben, so dass wir auch weiterhin denen zur Seite stehen können, die die Nachkommen einer der größten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte sind, die die Kunst und Kultur bereichert hat, die wir auf unseren Reisen und Besuchen in den großen Museen bewundern. Lassen wir sie nicht alleine, wo sie heute unsere Hilfe brauchen. Morgen…

— Franco Cavalli

Unsere Vision

Unsere Aufgabe

AMCAs Motto

Gesundheitswesen der mittelamerikanischen Länder

Als Assoziation teilen wir die ethischen Werte des öffentlichen Gesundheitswesens: gleicher Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle, Qualität der Behandlungen, gemeinnützige Zwecke, Engagement und Integrität der Mitarbeiter und die Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften. Wir unterstützen die Entwicklung der öffentlichen Gesundheitsdienste durch Kooperationsprojekte und den gegenseitigen Austausch mit Einrichtungen, Institutionen, Verbänden und Gruppen der Zivilgesellschaft in den demokratischen Ländern der mittelamerikanischen Region.

Wissenschaft und Forschung

Wir fördern medizinische Forschung, indem wir Studien unterstützen und neue Technologien in den Einsatzländern unserer Projekte einführen. Wir arbeiten mit verschiedenen lokalen Institutionen zusammen, um die Ausbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern.

Soziale Bedingungen in mittelamerikanischen Ländern

Mit unseren Gesundheits- und Bildungsprojekten arbeiten wir an dem Ziel, zur Verbesserung der Situation der betroffenen Menschen, der Arbeitsbedingungen aller Beteiligten sowie der sozialen und gesundheitlichen Bedingungen der Menschen beizutragen, die von den Projekten profitieren. Wir fördern Aufnahmeeinrichtungen, die eine Ergänzung zu medizinischen Einrichtungen und Krankenhäusern bilden, und unterstützen Projekte mit langfristiger Wirkung und sozialer Nachhaltigkeit.

Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wir kümmern uns um die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sorgen für ein gutes Arbeitsklima und professionelles Wachstum.

Kommunikation

Wir fördern und unterstützen den steten Austausch zwischen der Assoziation und ihren Unterstützern und Unterstützerinnen durch Publikationen und die Organisation von Treffen. Wir führen Sensibilisierungskurse durch, die Fragen der sozioökonomischen und gesundheitlichen Zusammenarbeit und Entwicklung in Entwicklungsländern und Regionen behandeln.

Nachhaltigkeit

Wir unterstützen Projekte, die eine Nachhaltigkeit der Entwicklung für die Zukunft darstellen und für von unseren Partnern getragen werden können.

Finanzmanagement

Wir führen ein konsequentes Finanzmanagement durch eine transparente Rechnungslegung nach SWISS GAAP Fer21 durch. Wir garantieren die effiziente Verwendung der gespendeten Mittel und die Einhaltung ihres Verwendungszwecks.

Freiwilligendienst

Wir fördern das ehrenamtliche Engagement in der Schweiz und international. Wir kümmern uns um eine Ausbildung der Freiwilligen und ihre Einführung in die Projekte und begleiten sie bei und nach ihrer Rückkehr.

Organigramm

Statuten

Art. 1

Unter dem Namen “Associazione per l’aiuto medico al Centro America” besteht eine Assoziation im Sinne von Art. 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Sie hat ihren Sitz in Giubiasco.

Art. 2

Die Assoziation hat mit allen geeigneten Mitteln und ohne Gewinninteresse die Unterstützung und Förderung der gesundheitlichen Entwicklung und demokratischen Bewegungen in den Ländern Zentralamerikas und der Karibik zum Ziel.

Die Assoziation leistet einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Sozialen und in der Bildung in den Ländern, in denen sie arbeitet.

Il 2019 per AMCA è stato un anno intenso. Abbiamo implementato il nostro primo anno del Programma 2019-2020, un impegno non indifferente che però ci ha aiutato a meglio coordinare le nostre attività e perseguire i nostri obiettivi con ancora più determinazione. Nel corso dell’anno grazie al progetto di Cure Palliative pediatriche, condotto in collaborazione con Médecins du Monde Suisse, in Nicaragua è stato prodotta la “Guida clinica per le cure palliative” e si è organizzata, in 3 diversi sedi, la Giornata nazionale delle cure palliative. Il progetto, nella sua seconda fase di realizzazione, ha un’importanza fondamentale per il miglioramento della qualità delle cure e dell’assistenza dei pazienti e delle loro famiglie. Siamo orgogliosi di questo grande risultato e continueremo anche nel 2020 con diverse attività, tra le quali l’importante acquisto di medicamenti e di morfina orale.
Il 2020 è stato un anno particolare anche per AMCA con la diffusione dei contagi da Covid19, qui come in America Centrale. Per noi è stato prioritario garantire sostegno e continuità al nostro lavoro, ma fin dalla prima ondata pandemica ci siamo confrontati con le difficoltà a svolgere attività di sensibilizzazione e raccolta fondi. Nonostante tutto possiamo dire di essere riusciti. (...) Questo nostro impegno ben evidenzia la necessità di non contrapporre l’aiuto umanitario alla cooperazione allo sviluppo con progetti su lunghi periodi. Non si dovrebbe privilegiare il primo a scapito del secondo, bensì lavorare affinché i due ambiti di intervento diventino complementari. Se è necessario intervenire per affrontare crisi ed emergenze, è comunque centrale disporre di un buon sistema sanitario di base con attività specialistiche adeguate anche nei paesi più poveri. E’ la nostra visione, in questo senso abbiamo lavorato e continueremo a farlo. Grazie per essere al nostro fianco e sostenere le nostre azioni!

Stiftung Fondazione Amici di AMCA

Zweck der Stiftung ist die Unterstützung und Förderung der Tätigkeit der AMCA bei der Durchführung ihrer Projekte, insbesondere im Einzelnen oder in Zusammenarbeit mit AMCA, bei der Beschaffung von Geldern und öffentlichen Mitteln und Einzelpersonen, die ausschließlich der AMCA-Aktivität zugewiesen werden.

Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Ziele und arbeitet daher gemeinnützig.

Mitglieder des Stiftungsrates